17.08.19: Herrschaftskritischer beim Block Animal Rights March in Köln


Auch wenn uns einige Punkte zu kurz ausgeführt werden, unterstützen wir den folgenden Aufruf für einen Herrschaftskritischen Block beim Animal Rights March in Köln am 17.08.19. Eventuell wird es auch noch einen Bochumer Anreise-Treffpunkt geben, den wir dann hier veröffentlichen werden:

Für eine emanzipatorische Tierbefreiungsbewegung!

Ein gemeinsamer Aufruf von Anarchistisches Kollektiv Glitzerkatapult, Animal Climate Action, Hearts & Liberation, Tierfabriken-Widerstand, die tierbefreier*innen Bochum, Tierrechtstreff Münster

Demonstriert mit uns für die Befreiung von Mensch und Tier und eine Welt ohne Ausbeutung, beim Animal Rights March in Köln ab 10.30 Uhr am 17. August 2019.

Mit dem Herrschaftskritischen Block wollen wir zeigen, dass verschiedene Kämpfe gegen Unterdrückung zusammen gedacht werden müssen. Diskriminierung von und Vorurteile gegenüber Menschen (auf Grund ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts,…) gehören genauso wie die Diskriminierung auf Grund der Spezieszugehörigkeit nicht in eine emanzipatorische Bewegung. Unser Aktivismus sollte über Konsumkritik und eine vegane Lebensweise hinausgehen, daher stellen wir uns auch gegen Kapitalismus und seine Verwertungslogik. Der Herrschaftskritische Block wendet sich gegen alle Formen von Unterdrückung. Wir stehen für eine (queer-)feministische und antifaschistische Tierbefreiungsbewegung, die Diskriminierung nicht reproduziert sondern bekämpft und eigene Privilegien reflektiert.

Haltet nach einer schwarzen Fahne Ausschau.

Kämpft mit uns für eine befreite Gesellschaft!

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07.08.2019 – Mönchengladbach: Vortrag: Für ein Ende der Gewalt – Die Polizei und Alternativen zu ihr

Die Ausgangsfrage ist: Was sind die Funktionen der Polizei? Wie unterstützen und schützen wir Sie durch unser alltägliches Handeln? Wie kann sogar Kritik an Polizeigewalt die Polizei noch stärken? Welche anarchistischen Widerstandsformen gegen die Polizei gibt/gab es? Danach werden Alternativen zur vermeintlichen Konfliktlösung durch die Polizei vorgestellt. Fokus ist dabei wie wir so mit Konflikten umgehen, dass sich unserer Leben konkret verbessert und gleichzeitig dem Staat ein Stück Kontrolle entziehen. Eine Inspiration ist Community Accountability (Gemeinschaftliche Verantwortlichkeit).

Eine anarchistische Gesellschaft – schön und gut, sagen einige. Aber wie will mensch die Polizei ersetzen? Wie sollen wir uns selbst schützen,ohne auf eine Instanz zurückzugreifen, die Gewalt ausübt und wie unterstützen wir sie sogar noch durch Kritik an ihrer Gewalt? Wie gehen wir so mit Konflikten um, dass sich unser Leben verbessert und wir dem Staat etwas Kontrolle entziehen? Diese und weitere Fragen sollen beim Vortrag der Schwarzen Ruhr-Uni in Kooperation mit dem Café Clement geklärt werden. Der Vortrag findet am 26.04.2019 um 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) im Köntges (Waldhausener Straße 16) in Gladbach statt.

 
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Letzte Anmeldefrist Bildungskurs: Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne

Falls ihr an unseren Bildungskurs: Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne teilnehmen wollt könnt ihr Euch noch bis Mittwoch, den 24.07.2019 um 23.59 Uhr anmelden.
Die Anzahl der Anmeldungen bis dahin wird auch bestimmen, ob der Kurs stattfindet. Mehr zum Kurs im Nachfolgenden:

Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne

Soziale Revolution wird oft nur als ein Schlagwort benutzt, dabei ist vielen nicht klar wie diese vonstatten gehen und wo sie hinführen soll. Genau damit wollen wir uns auseinandersetzen. Was ist das Zusammenleben, das wir erreichen wollen? Wie entmachten wir die Herrschaftsstrukturen Staat, Kapitalismus und Patriarchat? Auf welchen Wegen können wir nicht nur kleine Projekte schaffen, sondern Selbstorganisation im größeren Maßstab? Wie kommen wir vom Vereinzelten zum Gesamten? Inspirieren lassen möchten wir uns von historischen&aktuellen Revolutionen, aber vor allem auch unseren eigenen Ideen&Vorstellungen.
Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 27.07.-28.07.2019 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 12.07.2019 – 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net

 

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19&21.07 – 1936: Erinnerung und Lernen aus der anarchistischen Revolution in Spanien

Die Spanische Revolution 1936

Vom 19.-21. Juli jährt sich die Soziale Revolution 1936 in Spanien. Eines der wohl bedeutsamsten Ereignisse in der anarchistischen Geschichte. Tausende von selbstverwalteten Betrieben und Landkommumen entstanden – teilweise wurden Geld und Eigentum abgeschafft. Gleichzeitig fand der geschichtlich größte Kampf der Arbeiter*innenbewegung gegen den Faschismus statt.
In Deutschland gibt es zu diesem wichtigen Anlass leider kaum Erinnerung, daher organisieren die Schwarze Ruhr-Uni und die Bochumer Sektion der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) hierzu zwei Veranstaltungen. Sie finden im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2, Bochum) statt. Continue reading

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Queer Handeln wieder zur Bedrohung machen – Queeranarchistischer Aufruf zur Teilnahme am CSD in Bochum

CSD – Stonewall was a Riot

Am 20.07.2019 gibt es in Bochum den ersten Christopher Street Day (CSD) seit 1997. Der CSD erinnert an den Riot in der Christopher Street in New York City 1969, wo sich LGBTIAQ+1 gegen die Repression der Polizei wehrten und einen Ausgangspunkt der modernen LGBTIAQ+ Bewegung schufen. Der CSD in Bochum steht passend unter dem Motto: „Stonewall was a Riot“.

Der Soziale Krieg gegen LGBTIAQ+

Es gibt den liberalen Mythos, LGBTIAQ+ sei inzwischen gleichberechtigt. Dabei werden weltweit weiterhin Millionen LGBTIAQ+ Menschen ermordet, verhaftet, vergewaltigt oder erfahren andere Formen von Gewalt. Darüber hinaus erleben sie ökonomische und andere Formen von Unterdrückung. Auch das vermeintlich „liberale“ Deutschland ist weiterhin an der Verfolgung und Ermordung von LGBTIAQ+ Personen beteiligt, z.B. durch das mutwillige Ertrinken lassen von Menschen im Mittelmeer, der staatlichen Unterstützung faschistischer (Terror-)Gruppen oder von queerfeindlichen Regimen. Dies ist kein Fehlverhalten des demokratischen Staates, sondern eine Bedingung für dessen Existenz. Neben der staatlichen Repression schadet die allgegenwärtige Hetero- und Mononormativität, Transfeindlichkeit, und die (binäre) Geschlechter-Ordnung LGBTIAQ+ in allen Lebenssituationen.
Teile der LGBTIAQ+ Bewegung sind inzwischen in Staat, Kapitalismus und Patriarchat integriert. Dabei werden Menschen im Stich gelassen und gefährdet. So wurden dieses Jahr in Hamiliton (Kanada) mehrere queere Anarchist*innen verhaftet, weil sie die dortige Pride gegen rechte Übergriffe verteidigten. Ein*e Genoss*in, Chedar, ist weiter in Haft. Das zeigt warum queere Selbstverteidigung nur gegen und nicht mit dem Staat stattfinden kann.

Für die anarchistische-queere Revolution

Wir begrüßen deshalb das Motto und die Ausrichtung des CSD und rufen zur Beteiligung auf. Nutzen wir ihn als Ausgangspunkt, neue Kompliz*innen kennenzulernen, um queeres Handeln langfristig wieder zu einer Bedrohung für Staat, Kapitalismus und Patriarchat zu machen.

Mehr zum CSD auf: csdbochum.wordpress.com

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